Erdäpfelknödel

Beilagen 14. 03. 2015

Grundsätzlich gibt es 3 Varianten von Erdäpfelknödel: Mit Teig aus gekochten Erdäpfel, aus rohen (geriebenen) – oder einer Mischung zwischen diesen beiden. Was sich bei diesen drei Teigvarianten ändert ist eben das Verhältnis zwischen Erdäpfelmasse, Ei und Fett. Je höher der Anteil an gekochten Kartoffeln im Teig, desto höher auch der Ei- und Fettanteil.
Hier ein Rezept für eine Variante mit gekochten Erdäpfel:

Zutaten

  • 1 kg Erdäpfel, mehlig, keine Heurigen
  • 100 – 150 g Mehl, griffig
  • 2 Eier
  • Muskatnuss, gerieben
  • Salz
  • 20 g Butter
  • 1 EL Grieß

Zubereitung

  1. Die Erdäpfel weich kochen, schälen, durch die Erdäpfelpresse drücken und etwas auskühlen lassen.
  2. Mit den übrigen Zutaten zu einem Teig vermengen.
  3. Im Idealfall den Teig 1 Stunde rasten lassen.
  4. Aus der Masse eine Rolle formen, in 10 Scheiben schneiden und mit bemehlten Händen Knödel formen.
  5. In einem Topf mit Salzwasser ca. 15 Minuten ziehen lassen. (Details siehe Grundlagen zum Knödel-Kochen)

 Tipps

  • Wenn die Butter vorher in einer Pfanne gebräunt wird, werden die Knödel etwas “nussiger”.
  • Der Grieß ist für die Flaumigkeit verantwortlich. Dazu sollte der Teig aber rasten.
  • Als Füllung ist vieles okay, solange es nicht zu trocken ist: Speck, Grammeln, Geselchtes, Spinat/Käse, …
  • Wenn die Knödel mit etwas Süßem gefüllt werden (Erdbeeren, Marillen mit Marzipan/Weinbrand-Kern, …) dann im Grundteig die Muskatnuss weglassen (jedoch trotzdem salzen!). Dafür ein Drittel des Teiges mit Topfen, Vanille und etwas Zucker ersetzen. Mit Brösel und Zucker servieren.

Quellen

  • http://wiev1.orf.at/magazin/magazin/gesundheit/stories/90690/index.html
  • Gruber, Werner: Die Genussformel, S. 186 [auszugsweise]

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Autor

Manuel

Ich bin Manuel Wurm, IT-Consultant und Blogger. Ich mag es, verschiedenste Dinge auszuprobieren. Vor allem mit Retro-Computern, Bierbrauen, Bogenschießen und Schlagzeug spielen verbringe ich gerne meine Zeit. Kochen zählt zu meinen größten Hobbys - das spiegelt sich auch auf wurmweb.at wieder, wo ich gerne Rezepte teile und hilfreiche Tipps für Interessierte festhalte.