Grundlagen zum Knödel-Kochen

Beilagen / Tipps & Links 14. 03. 2015

„Knödel sind aus Teig hergestellte Speisen in meist kugeliger Form, die als Hauptspeise, als Beilage oder als Suppeneinlage konsumiert werden.“ – soweit die Definition in der Wikipedia. Doch worauf muss man bei der Zubereitung von beispielsweise Semmel- oder Erdäpfelknödel achten? Hier ein paar Grundlagen zum Knödelkochen.

  • Knödel brauchen ausreichend Platz im Topf, da sie sich (aufgrund der Strömung im Wasser) nie in der Mitte aufhalten sollten.
  • Das Wasser, in dem sich die Knödel befinden, sollte nicht kochen. Durch die Dampfblasen wird einerseits die Oberfläche der Knödel beschädigt; andererseits beginnen die Knödel zu rotieren, was (durch den ständigen Wechsel zwischen Wasser und Luft) diese ebenfalls beschädigt. Bei gefüllten Knödel ist es noch heikler, da sich im Inneren ebenfalls Blasen bilden, die hinaus möchten – das Knödel platzt.
  • Sobald sich die im Knödel befindenden mikroskopischen Luftbläschen sich durch den Dampf dehnen, steigt es an die Oberfläche. Dies ist auch für den „Flaumigkeitsfaktor“ wichtig!
  • Dampfgaren funktioniert bei Knödeln sehr gut – allerdings nur, wenn sie nicht gefüllt sind.

 

Viel Spaß also bei der Zubereitung der „perfekten Knödel“!

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Autor

Manuel

Ich bin Manuel Wurm, IT-Consultant und Blogger. Ich mag es, verschiedenste Dinge auszuprobieren. Vor allem mit Retro-Computern, Bierbrauen, Bogenschießen und Schlagzeug spielen verbringe ich gerne meine Zeit. Kochen zählt zu meinen größten Hobbys - das spiegelt sich auch auf wurmweb.at wieder, wo ich gerne Rezepte teile und hilfreiche Tipps für Interessierte festhalte.

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