Selbstgemachte Udon-Nudeln

Dicke, leicht elastische Udon-Nudeln gehören zu den beliebtesten Nudeln der japanischen Küche. Das Beste daran: Für selbstgemachte Udon braucht man nur drei einfache Zutaten: Mehl, Salz und Wasser. Mit etwas Geduld entsteht daraus ein wunderbar geschmeidiger Nudelteig, der sich perfekt für Suppen, gebratene Nudeln oder würzige Wok-Gerichte eignet.

Traditionell wird der feste Teig in Japan sogar mit den Füßen geknetet, damit er seine typische elastische Konsistenz bekommt. Keine Sorge – zuhause klappt das natürlich auch per Hand oder mit der Küchenmaschine. Frisch gemacht haben Udon-Nudeln einen ganz besonderen Biss und nehmen Saucen und Suppen hervorragend auf.

Zutaten (für 2-3 Portionen)

  • 300 g Weizenmehl (glatt)
  • 15 g Salz
  • 150 ml Wasser
  • ev. etwas Mais- oder Kartoffelstärke zum Ausrollen

Zubereitung

Das Mehl, Wasser und Salz in eine große Schüssel geben und mit der Küchenmaschine zu einem festen Teig verkneten. Danach den Teig mehrmals auswalken, falten und wieder auswalken.

Wer möchte, kann den traditionellen Weg ausprobieren: Den Teig in einen stabilen Beutel geben und vorsichtig mit den Füßen breittreten, bis er geschmeidiger wird.

Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie oder einen Gefrierbeutel wickeln und zumindest 10 Minuten ruhen lassen.

Die Arbeitsfläche großzügig mit Stärke (oder Mehl) bestäuben und den Teig etwa 3 mm dick ausrollen. Den Teig locker wie ein Akkordeon zwei mal zusammenfalten und mit einem scharfen Messer in etwa 3 mm breite Streifen schneiden. Die Nudeln werden beim Kochen noch etwas dicker.

Die geschnittenen Nudeln vorsichtig auseinanderziehen und leicht mit Stärke/Mehl bestäuben, damit sie nicht zusammenkleben.

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Udon-Nudeln etwa 8-10 Minuten kochen, bis sie weich und elastisch sind.

Danach abgießen und kurz mit kaltem Wasser abschrecken.

Tipp

Frische Udon-Nudeln schmecken besonders gut in kräftigen Suppen, als Yaki Udon aus dem Wok oder einfach mit etwas Sojasauce, Sesamöl und Frühlingszwiebeln. Die ungekochten Nudeln lassen sich außerdem sehr gut einfrieren. Im Kühlschrank sind sie gut verschlossen bis zu 2 Tage haltbar.

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