Tipps & Tricks

Backpulver, Natron & Baking Soda

4. 10. 2017

Wenn man (nicht nur) amerikanische Rezepte liest, wird oft von „Baking Soda“ gesprochen. Aber was ist das eigentlich? Backpulver? Natron? Oder etwas ganz anderes?

Um es kurz zu machen: Baking Soda ist Natron. Natron ist basisch und erzeugt in Verbindung mit etwas Säuerlichem Kohlensäure – diese äußert sich im Kuchen als Blasen, die den Teig „fluffiger“ machen. Vielleicht hast du einmal ein Vulkanausbruchexperiment in der Volksschule gemacht, in dem der Lehrer Natron mit Essig gemischt hat, und plötzlich gab es eine Eruption aus Blasen? Das war die Kohlensäure!

Zurück zum Einsatz in der Küche:
Etwas Saures kann beispielsweise Buttermilch, brauner Zucker, Joghurt, Molasse, Apfelmus, Kakao oder Honig sein. Es wird zumindest eine dieser Zutaten benötigt, um mit Baking Soda bzw. Natron zu reagieren, so dass Kohlensäure produziert wird und unser Brot, Kuchen, Cookies, usw. dann treibt. Baking Soda ist sehr stark, 3-4 mal stärker als Backpulver. Mehr Baking Soda als nötig bedeutet nicht, dass der Kuchen höher treiben wird, sondern er wird eher nur nach Metall oder Seife schmecken.
Eine gute Regel ist: 1/4 Tl pro 128 g. Mehl.

Was ist Backpulver? Backpulver enthält Natron. Es ist eigentlich eine Mischung aus Weinstein und Natron, wobei hier Weinstein die saure Zutat darstellt. Weil Backpulver bereits Säure enthält, kann man es für Rezepte ohne zusätzliche saure Zutaten nutzen.
Hier gilt eine andere Menge: 1 Tl pro 128 g. Mehl.

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Author

Manuel